Riesige Thuja (Thuja gefaltet)
Aussehen; Immergrün, einhäusiger Nadelbaum mit Krone, meist schlank, eng, kegelförmig und recht regelmäßig entwickelt; bei älteren Bäumen verbreitert sie sich an der Basis sehr stark. Sie erreicht eine Höhe von bis zu 30 M, gelegentlich zu 40 M, und im Herkunftsbereich sogar zu 60 Meter.
Die Äste stehen zunächst gerade ab, später, in der oberen Zone, erheben sich die Kronen, und an der Basis hängen sie auch herunter, häufig den Boden berühren. Dunkelrötliche oder bräunlich-braune Rinde, deutlich längsgefurcht, spaltet sich in Längsstreifen auf oder fällt von Fliesen ab,
Die Zweige haben oben und unten unterschiedliche Farben {ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal der Art). Schuppige Blätter an einem Kreuz gegenüber, beidseitig (Außen) immer etwas länger als die mittleren (Innerhalb). Sie haben ca 3 mm lang und schmiegen sich eng an die Zweige an. 2 vorderer Lupus, im Umriss verkehrt eiförmig, oben glänzend, grün oder dunkelgrün, auf der Unterseite viel heller und mit einem zarten weißlichen Muster. Beim Reiben verströmen sie einen deutlich süßen Ananasgeruch.
Sehr kleine männliche Blüten, gelbliche Zapfen an einzelnen Triebspitzen. Ausgewachsene hellbraune weibliche Zapfen, mit offenen und hervorstehenden Schuppen, sich in eine dornige Spitze erstrecken, sind ca 2 cm lang.
Auftreten; Ursprünglich nur im westlichen Nordamerika, von Alaska bis Kalifornien, in den Wäldern der Coastal Mountains und der Rocky Mountains. Die Art wird gerne in Parks und größeren Gärten als Zierbaum gepflanzt. Blütezeit März.
Allgemeine Gedanken; Die Stämme der Riesen-Thuja wurden besonders gerne von den nordamerikanischen Indianern zur Herstellung von Kanus verwendet (Einbaum) aus einem Stamm und Totempfählen. Spätere Siedler verwendeten sie als Baumaterial, eifrig beim Bau von Gebäuden aus ganzen Baumstämmen verwendet,
Verwandte Arten:
Koreanische Thuja (Thuja koraiensis) Sie unterscheidet sich von der vorigen Art durch ihre flachen, von unten silbrig glänzenden Zweige; keine andere Thuja-Art hat solche Zweige. Die Art wird immer noch nicht oft in Gärten und Parks gepflanzt. Die Blätter dieses Baumes verströmen beim Reiben einen Geruch, der ein wenig an Marzipan erinnert. Japanische Thuja (Thuja standishii) Sie hat eine breite konische Krone mit kandelaberförmig angeordneten Zweigen und einer kupferroten Rinde. Alle grünen Teile verströmen beim Reiben den Duft von Eukalyptusbonbons gemischt mit Zitrone. Die weiblichen Zapfen sind lang 13 mm und sind braun wie eine Zigarre. Diese Art kommt hier nur in Parks und botanischen Gärten vor.