Araukarie (Jihlava) Chilenisch (Araucaria araucana)

Araukarie (Jihlava) Chilenisch (Araucaria araucana)

Aussehen: Immergrün, Zweihäusiger Stecknadelbaum mit rundlicher Krone, oval oder breit-konisch auf einem abgerundeten, sehr gerader und schlanker Stamm. In seiner Heimat erreicht er eine Höhe von bis zu 50 M, in uns – selten vorbei 10 Meter.

Äste nur in Quirlen, sehr schlank und lang, sie sind relativ schlecht verzweigt, gerade oder leicht nach unten hängend, nur an der Spitze der Krone – nach oben.

Dunkle Rinde, braungrau wird durch Querfurchen durch die Basis der Toten geteilt, heruntergefallene Äste oder faltig, manchmal mit zahlreichen Harztropfen.

Nadeln dicht an den Zweigen, spiralförmig, haben ungefähr 3-4 cm lang und fast genauso breit, dreieckig oder oval im Umriss, vorne mit kurzem, schlankes Oberteil, ziemlich steif und ledrig, dunkelgrün und manchmal glänzend auf beiden Seiten, alle auf die Spitze des Triebs gerichtet. Männliche Blüten in kleinen Büscheln am Ende der Triebe, Sie bleiben monatelang am Baum. Sehr große weibliche Zapfen, kugelig oder leicht länglich, Dicke bis 17 cm. sie stehen gerade auf dickeren Ästen, bleibt bis zum zweiten Jahr nach der Bestäubung grün. Erst später verfärben sie sich braun und lösen sich am Baum in einzelne Schuppen auf, Braune Samen, ungefähr 2 groß×4 cm sind essbar und sehr ölig.

Auftreten: Die Heimat der Araukarien sind die chilenischen und argentinischen Anden, wo es an den Hängen dichte Waldbestände bildet. Im Mittelmeerraum wird sie gerne in Parks und Hausgärten als Zierbaum gepflanzt. Schöne Exemplare findet man auch in Südengland und Irland. In Deutschland überstehen Araukarien nur dort den Winter, wo das Klima besonders mild ist (Zum Beispiel im Rheinland),

Blütezeit: Von Juni bis Juli.

Allgemeine Gedanken; Die Araucaria-Familie ist eine Familie von Nadelbäumen mit nur zwei Arten von z 36 Arten, die nur auf der Südhalbkugel vorkommen, auf allen Kontinenten außer Afrika. Im Pflanzensystem nimmt diese Familie eine etwas isolierte Stellung ein, aufgrund der besonderen Struktur der Blüten, nicht den Blüten anderer Nadelbaumfamilien ähneln (zum Beispiel Sosnowatych). Die hier vorgestellte Gattung Araucaria ist in Südamerika mit zwei Exemplaren vertreten, und in der Welt durch 18 Spezies; Die meisten von ihnen kommen in freier Wildbahn in Australien und Neuguinea vor. Deswegen, Da sie besondere Formen annimmt, wird Araukarie oft als Zierbaumpflanze verwendet. Es ist unmöglich, es mit anderen Nadelbäumen zu verwechseln. Araukarien werden oft als „chilenische Ziertanne“ bezeichnet.” – irreführender und botanisch falscher Name.

Im Gegensatz zu vielen anderen Nadelbäumen der Araukarien bleiben die Keimblätter während der Keimung im Boden, Infolgedessen ist die junge Pflanze jetzt normal, für die Art typisches Laub.