Gewöhnliches Medulla (Mespilus germanica)
Aussehen: Ein Baum, der seine Blätter für den Winter abwirft, erreichen 4-6 meterhoch, manchmal sogar zu 10 Meter. Die Krone ist normalerweise sehr breit und niedrig, mit ein paar, sehr dick, sanft aufsteigende Zweige. Ein Baum hat oft viele Stämme.
Die Rinde ist zunächst glatt und graubraun, Bei älteren Exemplaren reißt es tief und fällt mit Längsrichtung ab, rechteckige Lappen. Starke Triebe sind zunächst dicht pubertär weiß, was sie ein bisschen felzig erscheinen lässt.
Torsionsblätter, fast schwanzlos und sesshaft haben 5-12 cm lang und 2-4 cm breit, Länglich oval oder elliptisch bis umgekehrt oval, sehr kurz geschärft, an der Basis abgerundet, Vollkante oder sanft gezackt, leicht faltig durch stark vertiefte Nerven. Matte oben, dunkelgrün, und darunter weiß, Filz behaart.
Blüten mit stark gefilzten Kelchkelchblättern und reinweißen Kronblättern wachsen einzeln, selten zu zweit, auf sehr kurzen Stielen. Im geöffneten Zustand haben sie ca 6 cm Durchmesser. Zahlreiche Staubblätter, mit dunkelroten Staubbeuteln.
Lange Frucht 2-3 cm, sie hat eine birnenförmige Kugelform und fällt mit fünf permanenten Kelchblättern auf, in Form einer Krone zusammenkommen. Zunächst undeutlich braungrün, später braun; erst nach dem Einfrieren essbar, Auftreten: Mispel stammt aus Südosteuropa und ist in freier Wildbahn vor allem im Schwarzmeergebiet weit verbreitet. Im übrigen Europa wird dieser Baum wegen seiner besonderen Früchte noch heute eifrig gepflanzt.
Blütezeit: Maj.
Allgemeine Gedanken: lateinischer Name (germanica = deutsch) dieser Art, früher als "Wilde Frucht" angesehen”, es ist völlig ungenau und irreführend, weil es sich tatsächlich um einen osteuropäischen und westasiatischen Baum handelt.
Aufgrund der interessanten Fruchtform sollte die Mispel bei der Auswahl von Gehölzarten in Parks und Gärten häufiger in Betracht gezogen werden.