Europäische Lärche (Lärche dezidua)

Europäische Lärche (Lärche dezidua)

Aussehen: Ein Nadelbaum, der seine Blätter für den Winter abwirft, mit einer Höhe von ca 40 M, ziemlich schlank, konische Krone, regelmäßig und recht dicht verzweigt.

Ältere Äste hängen herunter und steigen an den Enden wieder an, Durchschnitt in der Regel Ausreißer, und nur an der Spitze der Krone ist es schräg angehoben. Die Rinde ist zunächst glatt und graubraun bis grünbraun, später eher rosabraun und abgeschält, mit tiefen Rissen. Die Triebe sind strohfarben, nackt und nur stellenweise zerfurcht.

Weiche Stifte, Länge 2-3 cm, in Bündeln nach 20-40 (auf Triebe) oder wachsen einzeln und ziemlich dicht (bei langen Trieben), stumpf oder nur leicht geschärft, hellgrün, mit zwei helleren Längsstreifen auf der Unterseite.

Die weiblichen Zapfen sind zunächst karminrot, dunkelbraun, wenn sie reif sind, Größe 2-3 cm, konisch-eiförmig. Äste und kleinere Zweige wachsen dicht, verbleibt meist viele Jahre am Baum. Rundliche Zapfenschuppen, locker anliegend (zumindest nicht deutlich nach außen gewellt oder nach oben gebogen), verziert mit einem zarten, gestreiften Muster,

Lebensraum: Weit verbreitete Arten, es bildet stellenweise Baumbestände – auf frischen und alkalireichen Böden, in Regionen mit kontinentalem Klima mit warmen und trockenen Sommern.

Auftreten: Ursprünglich nur in den Zentralalpen und den östlichen Sudeten, in der Tatra und im polnischen Tiefland, Dank der Waldbewirtschaftung ist sie heute weit verbreitet und fast überall.

Blütezeit: Von März bis April Allgemeine Bemerkungen: Lärche ist das einzige heimische Kiefernholz, die im Herbst ihre Nadeln fallen lässt. Davor verfärben sie sich intensiv gelb. Lärchen wachsen in Großstädten sehr schlecht, weil sie gasförmigen Schadstoffen nicht standhalten.