Kalifornische Flusszeder (Calocedrus)

Kalifornische Flusszeder (Calocedrus)

Aussehen: Ein immergrüner Nadelbaum mit auffallend schlanker Form, säulenförmig, eine sehr regelmäßig geformte Krone, deren Spitze sich von vielen anderen Zypressen- und Zypressenarten unterscheidet, es läuft nicht scharf davon, aber es ist deutlich abgerundet. Höhe ca 30 Meter. Eine schlanke Säulenfigur ist in natürlichen Lebensräumen seltener zu sehen, es gibt eher kegelförmige und mehr verzweigte Kronen. Äste relativ kurz, sie steigen schräg an, nach oben gebogen sind, selten – hängen oder nach unten gebogen sind.

Der Stamm ist normalerweise fast bis zum Boden mit Ästen bedeckt, nur in dichten Waldbeständen sind die Äste im unteren Teil des Stammes seltener oder fehlen ganz.
Dunkelbraune oder rotbraune Rinde, es ist in größere Ebenen unterteilt, an beiden Enden unregelmäßig aus dem Stamm gerissen und geknickt.

Einjährige Triebe zunächst grünlich, später werden sie braun.

Krautig, Dreieckig, etwas breiter werdend J<am Höhepunkt, dort jedoch deutlich gefaltet, sie wachsen zu viert in sehr regelmäßigen Quirlen – deshalb sehen die kleinen Zweige ein bisschen wie Schachtelhalm aus. Wenn sie gerieben werden, geben sie einen starken Geruch ab, der dem von Terpentin oder Bohnerwachs ähnelt, Die flachen Zweige sind unten etwas heller als oben und stark fragmentiert. Monobaumarten, Männliche und weibliche Blüten, die getrennt auf demselben Baum platziert sind.

Männliche Blüten (Zapfen) winzig, Länge ca 3 mm, Sie wachsen hauptsächlich auf den Spitzen von Seitenzweigen. Bei der Bestäubung sind sie hellgelb oder goldgelb, aber selbst dann nicht sehr sperrig.

An den Enden stehen auch weibliche Zapfen, während der Blüte sind sie sehr unauffällig, grünlich, und während der Fruchtsaison sind sie ca 2 cm lang und bestehen aus nur sechs Schuppen, nur zwei davon tragen Samen und produzieren Samen. Zapfen dieser Art ähneln denen von Thuja-Arten, allerdings sind hier die einzelnen Schuppen oben etwas ausgefranst.

Samen mit einem Flügel zur Ausbreitung durch den Wind und einer stark reduzierten Knospe des zweiten Flügels; ansonsten mit Harzdrüsen bedeckt. Auftreten: Kalifornische Zeder kam ursprünglich nur im Westen der USA vor. vor allem in den Bundesstaaten Oregon und Kalifornien. Aufgrund seiner „eleganten” im Aussehen wird diese Art sehr oft als Zierparkbaum verwendet.

Blütezeit: Marsch, in milden Klimaten auch früher.

Allgemeine Gedanken: Die Farben des Holzes sind eine Besonderheit der kalifornischen Zeder – Kernholz heller als weiß. In Amerika wird es manchmal zur Herstellung von Möbeln verwendet.

Das Holz ist sehr weich, hat eine homogene Struktur und lässt sich äußerst gleichmäßig und glatt verarbeiten. Geeignet für Holzschnitz- und Modellierarbeiten.