Lehmeiche (Quercus palustris)
Aussehen Laubbaum, der im Winter Blätter abwirft, mit einer Höhe von bis zu 25 Meter. Die Krone ist bei jüngeren Exemplaren recht schlank und abgerundet, schmal und bei altem Baumbestand leicht gewölbt, aber nicht so breit und ausgebreitet, wie bei vielen anderen Eichenarten.
Der Stamm im unteren Teil fast immer ohne Äste, nur im oberen Teil verzweigt sie sich recht dicht und regelmäßig.
Äste relativ dünn, mit zahlreichen, schlaff, meist baumelnde Zweige. Die Rinde ist zunächst glatt, hellgrau, später dunkler mit deutlichem Strichmuster, und auf den älteren Bäumen, mit breit, nicht sehr tiefe und glatte Furchen. Glänzende Triebe, mit sehr hellen, fast weiße Linsen. Länge Knospen ca 3 mm, Grau braun, Matt, mit zahlreichen Skalen; Oval, ungeschärft.
Die Blätter haben einen runden oder elliptischen Umriss 8-17 cm lang und fast genauso breit. Auf jeder Seite unterteilt in 3-4 sehr tief eingerücktes Revers, von denen das mittlere Paar das größte ist; Jede Klappe wiederum ist in zahlreiche lange Habichtszähne unterteilt. Die Blattklappen stehen weit ab, Meistens sind sie jedoch nach vorne gerichtet. Die Nebenhöhlen erstrecken sich weit über die halbe Breite der Lamina bis zum mittleren Nerv. Die Blätter funkeln leicht auf beiden Seiten, oben leben sie- oder dunkelgrün, Feuerzeug auf der Unterseite, afe mit deutlichen braunen Haarbüscheln in den Achseln der Blattnerven. Die Herbstfärbung ist zunächst karminrot, später verwandelt es sich in eine tiefrote Weinfarbe, Breit halbkugelige Eicheln, bis zu einem Drittel in eine niedrige Schale eingelassen.
Auftreten: Sie wuchs ursprünglich nur im Nordosten Nordamerikas wild. Wegen des Schönen, stark ausgeprägte Verfärbung der Blätter im Herbst, Schlammeiche wird in vielen Teilen Europas als Park- und Zierbaum gepflanzt, manchmal auch entlang von Straßen oder Alleen. Versuchsanbau im Wald wird in geringem Umfang betrieben.
Blütezeit: Juni bis Juli,
Allgemeine Gedanken; Neben der Sumpfeiche gibt es noch eine Reihe weiterer Eichenarten, die im Winter ihr Laub abwerfen, deren Blätter sehr stark präpariert sind und sich von unseren beiden polnischen Eichen unterscheiden. Arten mit eingeschnittenen Blättern sind schwer voneinander zu unterscheiden. Schlammeiche und scharlachrote Eiche (Str. 124) sie sind ziemlich ähnlich. In der Sumpfeiche in der Leiste der Nerven auf der Unterseite der Blätter gibt es kleine, dichte Haarbüschel, die bei der scharlachroten Eiche fehlen. Sie dienen somit als Unterscheidungsmerkmal. Andere, Die Barwierski-Eiche ist eine ganz herausragende Art aus dieser Gruppe (Überschreitung) deren Blätter auf der Unterseite stärker sind, bräunlich behaart. Aus seiner Rinde kann ein Farbstoff zum Färben von Stoffen gewonnen werden.
Naturfasern (wolle, Baumwolle) es kann auch mit Präparaten aus Rinde oder Eichenlaub gefärbt werden. Je nach Konzentration werden unterschiedliche erhalten, warme Braun- und Brauntöne, die sehr langlebig sind.