Roteiche (Quercus rubra)

Roteiche (Quercus rubra)

Aussehen: Ein prächtiger Baum, der seine Blätter für den Winter abwirft, die Höhen bis zu erreichen können 35 Meter. Die Krone ist bei jungen Exemplaren noch kegelförmig, später viel breiter, und im reifen Alter sehr breit und gewölbt.

Der Stamm ist ziemlich massiv, gleichzeitig ist er aber sehr kurz und schon in geringer Höhe über dem Boden in größere geteilt, dicke Äste, Äste bogenförmig oder steil aufgerichtet, in der mittleren und oberen Zone der Krone sind sie oft quirlig und radial angeordnet.

Rinde klar- oder silbergrau, bleibt sehr lange glatt, später immer mehr rissig, in Ebenen unterteilt und etwas dunkler. Gerillte Triebe, unbehaart, ziemlich steif und stark, rötlich-braun. Blätter lang 10-25 cm und Breite ca. 10 cm sind im Umriß oval oder verkehrt eiförmig, an der Basis keilförmig zulaufend, schlank und vorne spitz. Auf beiden Seiten fallen sie in drei bis fünf Klappen, durch in die Tiefe reichende Buchten getrennt 4-5 cm, So wird die Lamina ungefähr zur Hälfte geteilt. Jede Klappe hat drei ziemlich schmale Spitzen oder Spitzen mit einer kleinen Borste oben. Die Blattoberseite ist nicht glänzend, hat eine dunkelgrüne Farbe, und der untere ist auch matt, es ist normalerweise etwas heller, mit schwach ausgebildeten Haarbüscheln an den Nervenachseln. Petiole hat 2-3 cm lang, an der Basis ist es deutlich verdickt und rötlich. Eicheln breitblättrig, am Stiel ca 1 cm lang, Sie werden in eine sehr flache Schale gelegt und reifen erst im zweiten Jahr. Die Herbstfärbung der Blätter ist nur bei jüngeren Bäumen auffallend rot, bei älteren Menschen – ungleichmäßig gelblich und braun. Auftreten. Die Heimat der Roteiche ist der östliche Teil Nordamerikas, wo sich sein natürliches Verbreitungsgebiet ungefähr von Nova Scotia erstreckt, oder das Gebiet der Großen Seen, bis nach Südtexas. Dank der Forstwirtschaft ist diese Art in Europa längst weit verbreitet und wird auch oft als Park- und Zierbaum gepflanzt..

Blütezeit: Maj.

Allgemeine Gedanken: Die Gattung Quercus ist in Nordamerika und Ostasien mit weitaus mehr Arten vertreten als in Europa. Die Gründe liegen in der Vegetationsgeschichte Mitteleuropas, Während der Eiszeit, zur nächsten Gletscherrutsche von Norden, Die Pflanzen reagierten mit einem Rückzug nach Süden. Allerdings standen die bereits erhobenen Alpen im Weg. In Nordamerika konnten sich kälteanfällige Arten ungehindert nach Süden ausbreiten und haben daher bis heute überlebt,