Schlammzypresse (Taxodium distichum)
Aussehen: Einstämmiger Nadelbaum mit abwerfenden Blättern für den Winter, reicht bis zu 50 Meter. Die Krone junger Bäume ist schmal entwickelt, konisch, später mehr und mehr rund gewölbt und an der Spitze fast immer abgerundet. Der Stamm ist an der Basis sehr breit, schnell spitz zulaufend und direkt nach oben. Dickere Äste, sehr leicht verzweigt, stehen ab oder hängen leicht herunter.
Hellrotbraune oder hellbraune Rinde, faserig, kommt mit großen Längsstreifen ab. Einjährige Triebe extrem dünn, rötlich, werden spät mit Blättern bedeckt.
Nadeln an langen, spiralförmig angeordneten Trieben. Einzelstehende Kurztriebe sind ca 10 cm lang. Stifte zweireihig Länge bis zu 2 cm sind Gleichgewicht, Wohnung, mit zarten Längsstreifen auf der Unterseite, individuell angeordnet. Am Anfang wird das Laub lebendig, hellgrüne Farbe, sie verdunkeln sich später, Die Nadeln werden im Herbst zusammen mit den Trieben abgeworfen.
Männliche Blüten zahlreich an den Enden der vorjährigen Zweige (lange Triebe), gelblich oder violett.
Weibliche Zapfen, über die länge 1-3 cm, kulisie oder leicht länglich in Form eines Tropfens, sie bestehen aus wenigen Schuppen.
Auftreten: Die Sumpfzypresse stammt aus den südöstlichen Regionen Nordamerikas (Florida, ist Mississippi), als Park- und Zierbaum wird sie in Europa jedoch schon lange angepflanzt.
Blütezeit: April bis Mai.
Allgemeine Gedanken: Unter natürlichen Bedingungen besiedelt dieser Baum feuchte Niederungen mit hohem Grundwasserspiegel, oder periodisch oder dauerhaft überflutet. Unter solchen Bedingungen passiert es oft, dass das Wurzelsystem möglicherweise nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt wird. Um die Wurzelschicht dennoch mit ausreichend Sauerstoff zu versorgen, hat die Sumpfzypresse ein spezielles Organ entwickelt: eigenartig, tun 40 cm hoch, „Atmende Knie”, die von einem Baum umgeben in Form von stumpfartigen Auswüchsen unterirdisch wachsen und schließlich die Erdoberfläche durchdringen. Durch das lose Gewebe dieses speziellen "Geräts".” Luftsauerstoff kann nun bis in die tiefsten Wurzelbereiche geführt werden. Diese Besonderheit ist oft auch bei gepflanzten Parkbäumen zu sehen – natürlich zur Verfügung gestellt, dass sie in der Nähe von Wasserreservoirs gepflanzt wurden und dass sie alt genug sind. Schon im Tertiär waren die Sumpfzypressen weit über die Erde verbreitet. In Stückzahlen von ca 20 Millionen Jahre Tonschichten, Braunkohlevorkommen im Rheinland, Es gibt Fossilien von Blättern, die fast die gleichen sind wie die Blätter moderner Sumpfzypressen. Diese Bäume gehörten dazu, zumindest periodisch, zu den wichtigsten "Produzenten” Braunkohle in Europa.