Föhre (Pinus Sylvestris)
Aussehen: Immergrüner Nadelbaum bis zu 30 M, manchmal sogar noch höher. Im Urwald von Białowieża wachsen zum Beispiel 350 Jahre alte hohe Kiefern 42 m und Stammdurchmesser 160 Zentimeter. Die Krone junger Bäume ist regelmäßig kegelförmig mit dreieckigem Umriss, Die Äste sind kreisförmig angeordnet. Bei älteren Exemplaren ist die Krone eher unregelmäßig kugelig oder sogar schirmförmig und lockert sich, nachdem untere und bodennahe Äste abfallen.. Der Stamm ist oft gebogen.
Größere Äste sind fast immer verdreht und relativ kurz,
Die Rinde ist zunächst grau oder braungrau, später graurosa, mit Alter geteilt durch tief, mit schwärzlichen Furchen bis zu großen Quinten. Anfangs grünliche Triebe, glatt, später grüngrau. Längliche Donuts mit zahlreichen Schuppen sind ca 1 cm lang.
Stifte nach 2 am Trieb sind sie in Büscheln an den Enden der Zweige konzentriert, Sie sind lang 3-8 Zentimeter. Sie werden kurz geschärft, leicht abgeflacht und mit zarten Längsfurchen versehen. An jungen Bäumen immer etwas länger als an ausgewachsenen Exemplaren, blau- oder graugrün.
Weibliche Zapfen wachsen einzeln oder in Büscheln nach 2-3 an kurzen Henkeln, spitz eiförmig, wenn sie reif sind, sind sie dunkelbraun oder fast schwarz, Tun 8 cm lang, Längliche Schuppen, mit leicht konvexen Scheiben. Lebensraum: Bevorzugt mäßig trocken, schwach alkalischer lockerer Boden, es wächst jedoch ebenso gut in Ton wie in Sand. Auftreten: Die Waldkiefer hat das größte Verbreitungsgebiet aller europäischen Arten der Gattung Pinus – wächst von Lappland bis Spanien, Osten nach Sibirien, in Bereichen liegend aus 0 bis ca 1300 m n.p.m. Wichtiger Ackerwaldbaum.
Blütezeit: April bis Mai. Verwandte Arten: In den Trockenwäldern Südosteuropas wird die Waldkiefer oft durch die Schwarzkiefer ersetzt (Pinus Nigra), die sich durch die Stärken auszeichnen, dunkelgrüne Absätze und glänzend, gelbbraune Zapfen.