Das Phänomen des Verschwindens der Lockerung, das heißt, Senkung, macht in der Praxis viel Ärger, weil es sehr oft dazu führt, dass sich die Oberfläche des Rasens kräuselt. Die Folgen dieses Phänomens können sehr deutlich sein, wenn der Rasen auf hohen Böschungen angelegt wird, die nicht ausreichend verdichtet sind. Daher muss vor dem Anlegen eines Rasens auf einer Böschung dieser sorgfältig verdichtet werden, und oft für einen Zeitraum von 2 verlassen–3 lat, während dessen es zu Absenkungen kommt.
Schon nach dem Auflockern um mehrere Zentimeter tritt eine deutliche ungleichmäßige Bodensenkung auf. Auf schwereren Böden treten immer stärkere ungleichmäßige Setzungen auf, denn die Bearbeitung dieser Böden verstärkt die Lockerung. Der Lockerungsgrad wird auch durch die Bodenbefeuchtung beeinflusst.
Sehr trockene Sandböden erfahren die kleinste Lockerung, dagegen erfahren Lehmböden in trockenem Zustand die größte Lockerung während der Bearbeitung.
Die Kenntnis dieser Gesetzmäßigkeiten ist von großer praktischer Bedeutung, weil es Ihnen ermöglicht, bestimmte Kultivierungsbehandlungen durchzuführen (np. Erde mit Sand mischen, mit Torf und Dünger) ohne übermäßige Lockerung zu verursachen, B. durch Durchführung von Behandlungen unter Bedingungen angemessener Bodenfeuchtigkeit. Ausübung tief zu 30 cm Pflugboden unter dem Rasen sollte nur in teilweise durchnässten oder kontaminierten Bereichen gerechtfertigt sein. Der gepflügte Boden sollte mindestens zweimal mit einem Grubber gelockert und überwintert werden, dass es zu Absenkungen kommen kann.
Erst im Folgejahr kann die Oberfläche endgültig eingeebnet werden.
Bei bereits bearbeiteten Böden reicht es aus, den Boden zweimal mit einem Grubber bis in die Tiefe aufzulockern 20 cm, Gründliches Eggen und Glätten mit einem Schlepp- oder Maschenstriegel. Diese Behandlungen sollten nicht durchgeführt werden, wenn der Boden zu feucht oder sehr trocken ist.
Vor der Durchführung der Behandlungen, die darin bestehen, den Boden zu mischen, müssen Düngemittel hinzugefügt werden, vor allem Phosphor und Kalk, wenn es die Ergebnisse der pH-Messung erfordern, und organische Materialien, wie Torf, Kompost usw..