Seitdem wohne ich in meinem Haus 1 September letzten Jahres. Vor anderthalb Jahren wurde verputzt, so hatten die Pflaster Zeit zum Trocknen.
Im Sommer haben wir Gips im Schlafzimmer gemacht. Das Schlafzimmer ist 3×4 M. Zwei Monate nach dem Einzug trat Schimmel an den Wänden auf. Zunächst an den Sockelleisten, später an der gesamten Wand hinter dem Kleiderschrank und in den Deckenecken.
Es gibt keine Lüftungsöffnungen im Schlafzimmer und es gibt ein Plastikfenster. In anderen Räumen gibt es keinen Putz und keinen Schimmel. Was könnte der Grund dafür sein? Der Nachbar hat genau das gleiche Problem, obwohl er jeden Tag eine halbe Stunde lang das ganze Haus belüftet und eine konstante Temperatur hält 21 Grad rund um die Uhr. Was tun damit?
Schimmel ist ein Pilz, damit angegriffene Wände erfordern also in erster Linie eine Zersetzung unter Einsatz chemischer Fungizide. Dann muss man über eine Art Dauerbelüftung nachdenken (np. Abgas durch den Schornstein, Luftzufuhr durch die unteren Öffnungen in der Tür). Gips ist ein hygroskopisches Material, und das Schlafzimmer mit einem Zimmer, wo Anwohner erhebliche Mengen an Wasserdampf abgeben, Das heißt, die Idee mit Gipskartonplatten und einem luftdichten Kunststofffenster war in diesem Fall nicht die beste.