Wege zum Umpflanzen von Bäumen und Sträuchern

Wenn die zu verpflanzende Pflanze nicht in einem Topf gewachsen ist, Behälter oder ähnliches Gefäß, verliert beim Umpflanzen einen Teil der Wurzeln. Wenn die Pflanze wächst, wird ihr Wurzelsystem größer und umfangreicher. Extraktion des gesamten umfangreichen Wurzelsystems der Pflanze aus dem natürlichen Substrat, in dem sie wächst, es ist praktisch unmöglich. Daher wird beim Entfernen der Pflanze zum Umpflanzen ein Teil der Wurzeln abgeschnitten. Je mehr Wurzeln im Substrat verbleiben, desto größer ist das Ungleichgewicht mit dem oberirdischen Teil. Dadurch werden die Lebensprozesse der Pflanze gestört, die Chance auf Akzeptanz und weiteres zufriedenstellendes Wachstum sinkt. Behalten des Baumes nach dem Umpflanzen über den Kurs 2-3 Jahre in einem Zustand mit nur schwacher Vegetation können absolut nicht als erfolgreich angesehen werden.
Ältere Bäume können ohne Wurzelballen ausgegraben und an einen neuen Standort umgesetzt werden. Diese Methode gilt, bei sehr lockerem Boden, z.B.. sandig, machte es unmöglich, den Block aufrechtzuerhalten und dann, wenn es Möglichkeiten gibt, das Ausgraben der Wurzeln zu mechanisieren. Das Ausgraben von Hand ist zeitaufwändiger, wenn andererseits Arbeiten und Erdarbeiten in der Nähe mit dem Einsatz von mechanisierten Geräten durchgeführt werden, Tiefenlockerung des Bodens um einen Baum herum, z.. mit Hilfe eines Bulldozers problemlos durchgeführt werden. Nach dem Schneiden der dickeren Wurzeln kann der Baum angehoben werden, losgelöst (vertikale Wurzeln) und auf das Fahrzeug geladen.
Auch die Erde um den Baum herum kann mit Wasser entfernt werden.
Bäume ohne Wurzelballen sind 3-5 mal leichter und lässt sich daher problemlos transportieren. Die Wurzeln so verpflanzter Bäume müssen während des Transports sorgfältig vor Austrocknung geschützt werden. Transplantationsoperationen werden am besten an kühlen und bewölkten Tagen durchgeführt.
Ältere Bäume werden jedoch meist mit einem Erdklumpen verpflanzt, Dabei wird unterschieden in das Umpflanzen ohne Vorbereitung, bestehend aus dem Ausgraben und Abschneiden der Wurzeln unmittelbar vor dem Umpflanzen und dem Umpflanzen mit Vorbereitung, bestehend aus dem einige Zeit dauernden Abschneiden einiger oder aller Wurzeln vor dem Umpflanzen. Das Umpflanzen ohne Vorbereitung kann bei Bäumen mit einem Stammdurchmesser angewendet werden 10-15 cm, verträgt das Umpflanzen gut und wird bei günstigen Wetterbedingungen umgepflanzt.
Größere oder umgepflanzte Bäume im Laubzustand, und auch Koniferen erfordern eine spezielle Vorbereitung des Wurzelsystems für diesen Vorgang.