Gehölze, die in Grünanlagen verwendet werden, werden zu unterschiedlichen Zeiten gepflanzt. Der Pflanzzeitraum richtet sich nach dem physiologischen Zustand der Pflanze und den vorherrschenden bzw. zu erwartenden Witterungs- und Bodenverhältnissen.. Oft wird auch berücksichtigt, ob bei ungünstigen Witterungsverhältnissen entsprechende Bedingungen künstlich geschaffen werden können, zum Beispiel durch Gießen, Schattierung.
Anlagenzustände und äußere Bedingungen, was bei der Wahl des Pflanzzeitpunktes berücksichtigt werden sollte., sind in den folgenden Tabellen dargestellt:
Pflanzenbedingungen, die das Umpflanzen begünstigen:
– sich ausruhen
– Wurzelsystem nicht reduziert
– keine Blätter
– ausreichende Wassersättigung
– der oberirdische Teil reduziert in Bezug auf das Wurzelsystem oder einen anderen Schutz vor Wasserverlust,
Die Bedingungen der Pflanze sind für das Umpflanzen nicht förderlich:
- laufende Vegetation
- reduziertes Wurzelsystem
- Laub
- allgemeine Übertrocknung
- der oberirdische Teil im Verhältnis zum Wurzelwerk unverhältnismäßig groß,
Äußere Bedingungen, die für eine Neupflanzung günstig sind:
- gemäßigte Luft- und Bodentemperatur
- Schattierung
- hohe Luftfeuchtigkeit
- ausreichende Bodenfeuchtigkeit
- windstilles Wetter,
Äußere Bedingungen, die einer Neupflanzung nicht förderlich sind:
- hohe Luft- und Bodentemperatur
- direktes Sonnenlicht
- keine Feuchtigkeit in der Luft
- zu trockener oder zu feuchter Boden
- Winde,
Die vorgestellten Pflanzenzustände sowie günstige und ungünstige Umpflanzungsbedingungen gelten nicht nur für Gehölze, aber auch viele andere.