Douglasie (Pseudotsuga menziesii)
Aussehen: Ein immergrüner Nadelbaum, normalerweise rund 50 M, obwohl in seiner Heimat – Nordamerika kann die doppelte Höhe erreichen.
Im Vergleich zur erreichten Höhe ist die Krone ziemlich schlank und gerade, sie ähnelt in ihrer Form einem regelmäßigen Kegel.
Zweige wie Fichte oder Tanne, in Quirlen und in Reihen angeordnet, bei jüngeren Bäumen meist horizontal, bei älteren Menschen – steigt auch nicht (vor allem in der Apexzone) schräg nach oben.
Die Rinde junger Bäume ist ziemlich glatt, dunkelgrau bis grüngrau, mit zahlreichen horizontal angeordneten Harzbläschen, bei älteren Bäumen grob rissig, tief gefurcht, schließlich schwarz und braun mit helleren Farben, manchmal mit orangefarbenen Kratzern.
Einjährige Triebe sind hellgrün und behaart.
Hellbraune Donuts, konisch, mit einer Länge von ca 5-7 Millimeter,
Länge Stifte 2-3 cm sind weich und biegsam, meist schmal, oben gefurcht, im Durchschnitt- oder dunkelgrün, normalerweise langweilig. An der Basis der Nadeln sieht man deutlich abgegrenzte Blattstiele, die sie beim Abreißen zurücklassen (im Gegensatz zu Tannennadeln) hervorstehende kissenförmige Narben, Beim Reiben verströmen sie einen angenehmen Orangenduft,
Männliche Blüten in zarten gelbbraunen Zapfen, die sich in großer Zahl an den Enden der Zweige drängen.
Auf den Spitzen der Zweige wachsen weibliche Blütenstände in Form von grünlichen Büscheln mit rötlich-weißen Schuppen. Ein ausgewachsener Tannenzapfen ist ca 8 cm lang und bis zu 3 cm breit. Es ist längsgewalzt, baumeln, hellbraun und löst sich komplett ab. Die Samenschuppen sind sehr breit, leicht rundlich. Waage abdecken – länglich und in drei Ecken geteilt – sie ragen deutlich aus den Samenschuppen heraus und verleihen dem Douglasienzapfen sein charakteristisches Aussehen. Die Samen reifen im ersten Jahr.
Auftreten: Ursprünglich nur in den Küstenbergen des westlichen Nordamerikas von British Columbia bis Kalifornien, In Gärten und größeren Parks wird sie jedoch schon lange oft angepflanzt, und auch großflächig in Wäldern angebaut.
Blütezeit: Maj.
Allgemeine Gedanken: Höchstes bekanntes Exemplar der Douglasie (leider kaputt) hatte eine Höhe 133 m und war daher viel größer, als jeder Baum, der heute noch steht, Stark, bewachsene Exemplare erreichen einen Stammdurchmesser von ca 4 Meter. Das Holz ähnelt im Aussehen der Kiefer, es hat auch eine identische Anwendung. Dieser wichtige nordamerikanische Waldbaum wurde nach dem schottischen Botaniker D.. Douglas, der diese Art in Kanada entdeckte und als erster Proben davon nach England schickte.
Auch bei der Douglasie gibt es eine Vielzahl ,,Glauca” (von, Abbildung unten rechts), gerne als Zierbaum gepflanzt.