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Südliche Buche (Nothofagus Antarktis)
Aussehen: Ein kleinerer Baum, der im Winter seine Blätter abwirft, im Durchschnitt sind es ca 10 meterhoch, selten etwas mehr, obwohl es in seiner Heimat die Höhe von bis zu erreicht 35 Meter. Die Krone ist ziemlich unregelmäßig, aus verdrehtem, gerade erhobene Äste.
Die Rinde ist zunächst glatt, später leicht längsrissig. Rötlich-braune oder grünlich-graue Triebe, manchmal auch leicht bereift, dicht, verfilzt behaart. Eiförmig-längliche Knospen, mit einer Länge von ca 6 mm, glänzend oder leicht mattiert,
Uscie, viel kleiner als die der heimischen Rotbuche, sie haben nur ca 3 cm lang und mehr oder weniger 2 cm breit, Länglich-oval, vorne deutlich gerundet und ohne ausgeprägten Scheitel, sie sind an der Basis abgeschnitten oder auch leicht abgerundet. Übersichtlich in zwei Reihen angeordnet. Der Blattrand ist leicht gewellt und unregelmäßig gekerbt oder lamellar. Die Blattoberseite ist dunkelgrün, glänzend, manchmal ist es auch leicht zerknittert; Unterseite – viel heller, matt oder nur leicht glänzend. Blattstiele haben etwa 3 mm lang; daher sind die Blätter fast sitzend und hintereinander angeordnet, viel dichter als die der heimischen Rotbuche, an Trieben zweireihig wie Fischgräten stehend. Unscheinbare Blüten, einzeln oder zu mehreren in den Blattachseln an der Basis der Seitentriebe. Eine bucheähnliche Frucht, aber viel kleiner. Eine Schüssel mit ganzen Rümpfen, fast kein Schwanz, gerade in den Blattachseln stehend, hat ca 6 mm lang.
Auftreten: Die Antarktische Südbuche ist im südlichen Teil Südamerikas von Südchile bis Feuerland weit verbreitet und dort ein wichtiger Waldbaum.. In Europa werden Südbuchen immer häufiger als Ziergehölze in Gärten gepflanzt – vor allem in der nähe, wo die Winter mild sind. Blütezeit: Maj.
Allgemeine Gedanken: Südbuchen ersetzen die Gattung Fagus auf der Südhalbkugel, zu denen unsere heimische Rotbuche gehört. Insgesamt sind sich die Vertreter beider Typen recht ähnlich, Ein nützliches Kennzeichen in Nothofagus ist normalerweise ziemlich klein, kurzschwänzige Blätter. Einschließlich aus dem südlichen Teil Südamerikas, aus Australien und Neuseeland ist sie bisher bekannt 17 verschiedene Arten, die in Bezug auf die klimatischen Anforderungen recht ähnlich sind. Fast alle Arten wurden experimentell in Wäldern in Großbritannien und Irland gezüchtet.