Graue Erle (Alnus Incana)
Aussehen: Ein Strauch oder kleinerer Baum, der in der Höhe von reicht 3 tun 15 M, manchmal sogar noch höher (tun 20 Meter). Eine breite oder säulenförmige Krone, jedoch nicht hochgewölbt, nur leicht angezogen.
Die Äste sind sehr locker gesetzt, Quirlen oder etwas unregelmäßig, wodurch die Krone etwas verstreut wirkt,
Glatte Rinde, dunkelgrau-grünlich, nach oben hin immer etwas heller, mit vielen, vertikal angeordnete Lentizellen. Stängel von unten silbrig behaart, oben drauf – rötlich-braun. später nackt und glänzend. Knospen an einem Stiel ca 2 mm, leicht zur Seite gebogen, Violett, nicht klebrig. Torsionsblätter, leicht voneinander beabstandet und nicht überlappend. 2 Front sind stark geschärft, ovale oder runde Form, über die länge 7-10 cm, mit deutlich abgesteppten Kanten, Oberseite matt, Grün, Hose – graugrün und anfangs überall leicht behaart, und dann mit den Haaren nur an den Adern der unteren Blattseite. 7-12 Paare größerer Nerven liegen sich genau gegenüber oder sind nur leicht verschoben, Das Laub verfärbt sich im Spätherbst nicht, grün bleiben, bis es abfällt.
Männliche Katzen sind in Dreier- oder Vierergruppen, in der Blütezeit haben sie 5-8 cm lang. Weibliche Katzen in größeren Gruppen, zwei bis acht, im reifen Zustand sind sie holzige Zapfen von ca 1 Zentimeter. Lebensraum: Grauerle mag lockere Kies- und Sandböden, reich an Nährstoffen und regelmäßig überflutet,
Auftreten: Überall in Mittel- und Nordeuropa ist sie weit verbreitet und in Bergauenwäldern recht häufig, entlang von Bächen oder kleinen Flüssen, sowie auf dauerfeuchten Moränenlehmen. In Südeuropa seltener; es fehlt im Mittelmeerraum,
Blütezeit: März bis April.
Allgemeine Gedanken: Grauerlen werden oft zur Bodenverfestigung auf Halden oder anderen frischen Böschungen gepflanzt. Aber sie sind dort auch aus einem anderen Grund nützlich. Erlenwurzeln koexistieren sehr eng mit bestimmten Bodenbakterien. Sie erfinden es: zu diesem Zweck sowie Hülsenfrüchte, insbesondere Wurzelknollen, von Fadenbakterien besiedelt. Diese Mikroorganismen haben eine bemerkenswerte Stoffwechseleigenschaft: sie können molekularen Stickstoff aus der Luft binden und in Form von organischen Stickstoffverbindungen der Wurzelschicht zur Verfügung stellen, Aus diesem Grund reichern Erlenpflanzungen auf dem Ausgangsboden diesen mit wertvollen Stickstoffverbindungen an und verbessern so die Bodenfruchtbarkeit.. Aus diesem Grund gelten Erlen als sehr wertvolle Pionierbaumarten,
Die Grauerle unterscheidet sich von der Schwarzerle durch sitzende weibliche Katzen, ohne Wellen, sowie mehr Paare von Seitennerven. Eine eng verwandte Grünerle (Alnus) ist ein Strauch hoch 4 M, mit sitzend, würzige Donuts. Es kommt in alpinen Dickichten vor.