Ein wirksames und recht lang verwendetes Mittel zum Schutz von Baumwunden ist Obstgartenteer. Mit Teer geschmierte Stellen sollten getrocknet werden, und der Teer sollte ausreichend flüssig sein, damit es die Unebenheiten der Schnittfläche gut ausfüllt. Aus diesen Gründen sollte Teer bei Frost nicht auf Wunden aufgetragen werden, noch feuchte Wunden bedecken, denn auf nassen Oberflächen haftet die Beschichtung schlecht und füllt nicht richtig. Unter solch einer schlecht haftenden Beschichtung kann sich Regenwasser oder häufiger Wasserdampf aus dem Holz ansammeln.. Dies kann natürlich zur Zersetzung des Holzes beitragen, statt ihn zurückzuhalten.
Es stellte sich heraus, dass Farbe auf Wasserbasis ein besserer Weg war, um die Oberfläche von Wunden abzudecken. Es erzeugt eine ziemlich haltbare mikroporöse Beschichtung, die verhindert, dass das Holz mit freiem Wasser nass wird, während Sie das Holz unter der Beschichtung trocknen lassen. Der Dispersionsfarbe können wasserlösliche Fungizide zugesetzt werden, die, während sie die Wunde bedecken, mit Wasser in das Holz eindringen. In Polen wird ein solches Präparat unter dem Namen Funaben hergestellt 3. Es ist eine graugrüne dichte Dispersionsfarbe mit einem Fungizidzusatz.
Schnittwunden sollten mindestens einmal im Jahr geschmiert werden, bis sie mit heilendem Gewebe bedeckt sind. Kontrollen werden am besten an warmen Frühlingstagen durchgeführt, bevor sich die Blätter entfalten.
Die Schnittstellen können auch im nassen Zustand desinfiziert werden, indem sie mit wässrigen Lösungen oder Suspensionen von Fungiziden geschmiert werden, wie z.B.. Topsin oder Miedzian. Dazu sollten keine Dampfmittel verwendet werden, zum Desinfizieren von Holz verwendet, weil sie das Fruchtfleisch verbrennen (Kambium).
Den Präparaten zur Desinfektion und Behandlung von Wunden können Chemikalien wie Wachstumsregulatoren zugesetzt werden, wodurch sich heilendes Gewebe schneller aufbaut und die Wunde überwuchert.