Riesentanne (Abies grandis LINDLEY)
Aussehen: Ein immergrüner Nadelbaum mit einer ziemlich regelmäßigen Form, konisch, und bei älteren Exemplaren eine etwas breitere Krone.
Äste anfangs waagerecht abstehend, mit zunehmendem Alter baumelnd oder mit aufsteigenden Enden. Die Riesentanne wächst hoch in ihrer Heimat 100 m und ist damit einer der höchsten Nadelbäume der Erde,
Stifte ab 2 Tun 6 cm, dünner als andere Tannen, zweiseitig ausgebreitet 2-3 Reihen, im Durchschnitt- oder dunkelgrün, aa die ränder sind aufgerollt. Beim Reiben verströmen sie einen stark aromatischen Geruch.
Weibliche Zapfen, nur in der Apexzone angesiedelt, im Verhältnis zur Baumhöhe sind sie recht klein (6-8 cm lang), in brauner Farbe.
Auftreten: Die Heimat der Riesentanne sind die ursprünglichen Bergwälder im Westen Nordamerikas; Besonders verbreitet ist sie auf Vancouver Island und British Columbia. Vor kurzem wurde diese Art in Mittel- und Nordeuropa in Waldkulturen angepflanzt. In Europa gepflanzte Exemplare (mehr oder weniger aus 1830 Jahr) noch nicht überschreiten 50 meterhoch,
Blütezeit: April bis Mai.
Verwandte Arten:
Kalifornischer Jodler (Abies concohr), im Aussehen ähnlich einer Riesentanne, Es hat eine glattere Rinde und einheitliche Stifte von einheitlicher blaugraugrüner Farbe, sichelförmig nach oben gebogen, verströmt beim Reiben einen aromatischen Zitronenduft. Ursprünglich wurde es nur im südwestlichen Teil von Nordamerika gefunden, aber heutzutage wird es ziemlich oft in Parks und Gärten gepflanzt.
Griechische Tanne (Abies cephalomca), Baum der Höhe zu 30 M, mit graubraun, mit glatter Rinde und oben scharf eingeklemmt, ziemlich steif, mit glänzenden Stiften oben, die nicht zweireihig sind, wie bei anderen Arten. Es bildet dichte Bestände in den höheren Teilen der griechischen Berge.
Spanische Tanne (Abies pinsapo) hat Stifte ziemlich kurz, steif, mit stacheligen Enden.
Es ist ein seltener Baum, der in den Kalkbergen Südspaniens in den liegenden Gebieten wächst 2000 m n.p.m.